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Barbara Teuschler ist Staatsmeisterin PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hugo Teuschler   
Sonntag, 31. August 2014 um 16:53 Uhr

Barbara Teuschler hat ja schon bisher - noch unter Barbara Schink - sehr schöne Erfolge im Schach erreicht, unter anderem den Staatsmeistertitel im Schnellschach in den Jahren 2008 und 2009. Im Turnierschach stand bisher ein 3. Platz bei der Staatsmeisterschaft 2011 zu Buche. Danach begann eigentlich die Schachkarenz von Barbara, denn 2012 und 2013 kamen ihre Kinder Tobias und Anna-Lena zur Welt. Doch in diesem Jahr beschloss Barbara diese Schachkarenz zu unterbrechen und die Staatsmeisterschaft in Feistritz/Drau mitzuspielen. Zweifellos ein Wagnis, denn natürlich fehlte die Turnierpraxis. Doch das Ergebnis der Staatsmeisterschaft bestätigte ihre Entscheidung 100%ig. Barbara legte den Grundstein zu ihrem Titel mit einem fulminanten Start. Aus den ersten 6 Runden holte sie 5,5 Punkte und musste nur gegen Lisa Hapala ins Remis einwilligen. Beeindruckend war vor allem, wie Barbara auch in kritischen Partiephasen einen kühlen Kopf bewahrte und ihre Gegnerinnen meist strategisch überspielen konnte. Natürlich gab es auch den einen oder anderen kritischen Moment, in dem die Gegnerin nicht die beste Fortsetzung fand. Besonders wichtig war die Partie gegen Anna-Lena Schnegg, die von beiden Seiten sehr kämpferisch und kreativ gespielt wurde und deren Bewertung in der Zeitnotphase mehrmals wechselte, aber schließlich von Barbara gewonnen werden konnte. In den Runden 7 und 8 traf Barbara dann auf ihre elostärksten Konkurrentinnen, die Olympiateilnehmerinnen Katharina Newrkla und Veronika Exler. Barbara konnte aber beide Partien sicher remisieren. Da ihre Verfolgerinen sich wechselseitig die Punkte wegnahmen, stand Barbara Teuschler bereits eine Runde vor Schluss als Staatsmeisterin fest. Mit einem Remis gegen Laura Hiebler in der Schlussrunde holte sich Barbara Teuschler mit 7 Punkten aus 9 Partien ungeschlagen den Staatsmeistertitel 2014 im Turnierschach. Silber und Bronze holten sich Katharina Newrkla und Veronika Exler mit je 6 Punkten. Wie beinhart im Damenfeld gekämpft wird, zeigt auch der Umstand, dass Lisa Hapala, die nach 6 Runden noch mit 5 Punkten an 2. Stelle lag, in den letzten 3 Runden nur mehr ein Remis erreichte und damit "nur" den 4. Platz belegte (punktegleich mit Anna-Lena Schnegg, Annika Fröwis und Maria Horvath). Das Damenfeld war auch in der Breite stark, so konnte z.B. die Feldbacherin Reka Horvath, die sich in der Steiermark schon so manchen "Skalp" geholt hat, nur den 14. Platz unter den 19 Teilnehmerinnen erreichen.
Insgesamt hat Barbara Teuschler diese Staatsmeisterschaft klar dominiert und verdient gewonnen (ein Punkt Vorsprung auf Platz 2 und 3). Tröstlich für die Gegnerinnen ist vielleicht, dass die Schachkarenz von Barbara noch eine Weile dauern wird, denn ihre Kinder sind ja noch sehr klein....

Bei den Herren holte sich - etwas überraschend -  der für Maria Saal spielende Obersteirer Mario Schachinger mit 7,5 Punkten aus 9 Partien den Titel. Vorentscheidend waren sicher die Runden 5 und 6. In Runde 5 konnte Schachinger GM Shengelia schlagen und in Runde 6 gelang Schachinger das Kunstück, eine klar schlechtere Stellung gegen Diermaier mit kreativem Gegenspiel sogar noch zu gewinnen. In Runde 7 konnte Schachinger dann noch - dank ausgezeichneter Technik -  ein Turmendspiel gegen Sandhöfner gewinnen und daher in den letzten beiden Runden "locker ausremisieren". Silber ging an Georg Fröwis, der in der Schlusrunde Shengelia schlug und so 6,5 Punkte erreichte. Bronze holte sich Andreas Diermaier mit 6 Punkten und der besten Zweitwertung vor seinen 5 punktegleichen Kollegen Luca Kessler, Peter Schreiner, Florian Sandhöfner, Georg Danner und Florian Pötz. Elofavorit GM Shengelia war offenbar noch von der Schacholympiade überspielt und landete mit 5 Punkten (3 Niederlagen!) nur auf Rang 14. Straßenbahn Graz war bei den Herren nur durch den Verfasser dieser Zeilen vertreten, der mit 4 Punkten und Rang 33 unter 47 Teilnehmern im Rahmen seiner Erwartung blieb.

 
Peisser und Kainz bei ASKÖ-BM im Mittelfeld PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hugo Teuschler   
Dienstag, 19. August 2014 um 07:16 Uhr

Die ASKÖ-Bundemeisterschaft 2014 wurde wieder im Rahmen des Faaker See Opens ausgetragen, an dem insgesamt 130 Spieler teilnahmen. Den Turniersieg holte sich GM Rotstein mit 7 Punkten aus 9 Runden vor dem punktegleichem Trio IM Wegerle, GM Malakhatko und FM Seifert. Dahinter die besten Österreicher auf den Plätzen 5 bis 7, Dieter Pilz, Gernot Spindelböck und Christoph Menezes kmit je 6,5 Punkten (auch die beiden Slowenen Kersic und Hasanganic erreichten je 6,5 Punkte). Gernot Spindelböck holte sich damit auch den Titel des ASKÖ-Bundesmeisters und löste damit unseren abwesenden Titelverteidiger Stefan Steiner ab.

Manfred Peisser spielte ein gutes Turnier und erreichte 5,5 Punkte aus 9 Runden. Im Vereinsduell mit Josef Kainz konnte sich Peisser diesmal für die Vorjahresniederlage revanchieren und den ganzen Punkt verbuchen. Josef Kainz hatte einen guten Start und 3,5 Punkte aus 5 Partien (u.a. einen Sieg gegen einen > 2100 Elo). Danach traf er aber auf die steirischen Kollegen Wegerer und Peisser und musste 2 Niederlagen hinnehmen, die wohl die Motivation für das restliche Turnier reduzierten, sodass Josef Kainz das Turnier mit 3,5 Punkten abschloss.

 

 
Markus Ragger erreicht Rang 2 beim Casino Open Graz - Anton Neubauer gewinnt B-Gruppe PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hugo Teuschler   
Freitag, 21. Februar 2014 um 15:21 Uhr

Das stark besetzte Casino Open Graz (10 GM, Nr. 1 der Chinese Li Chao mit 2697 Elo) gewinnt der armenische GM Melkumyan Hrant mit 7,5 Punkten aus 9 Runden mit einem ganzen Punkt Vorsprung auf 8 punktegleiche Verfolger. Von diesen Verfolgern hat Markus Ragger die beste Zweitwertung und holt damit "Silber" vor dem überraschend starken indischen IM Ankit Rjpara, der der einzige Nicht-GM in dieser Verfolgergruppe ist. Indien ist in den Spitzenrängen übrigens stark vertreten, neben GM Negi (8. mit 6,5) schaffte es auch FM Veerappan mit 6 Punkten noch in die Top 10. Die weiteren Österreicher kommen erst in der Gruppe mit 5,5 Punkten ab Platz 17, Diermaier, Handler, Fröwis, Schreiner, Perhinig, Dragnev und Schnider erreichen alle 5,5 Punkte. Der 14-jährige Grazer Martin Christian Huber schafft eine Performance von knapp über 2300, 5 Punkte und Rang 29 (88 Teilnehmer).

Die B-Gruppe konnte - etwas überraschend da nur als Startnummer 13 gesetzt - der Austrianer Anton Neubauer gewinnen. Mit 7 Punkten aus 9 Partien gewinnt er dank besserer Zweitwertung (Sieg in der dirketen Begegnung) vor dem punktegleichen Franz Kerschenbauer (Klosterneuburg). Rang 3 erreicht Hannes Riedrich von Königsgambit Graz. In der Gruppe B war auch Sttraßenbahn Graz vertreten und zwar durch Mirko Radicevic und Franz Fabian. Radicevic erreicht mit 5 Punkten den 20. Rang, bei Franz Fabian läuft es weniger gut, Fabian wird mit 3,5 Punkten 42. (57 Teilnehmer).

 
Hohenems in der Bundesliga noch ungeschlagen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hugo Teuschler   
Sonntag, 02. Februar 2014 um 17:37 Uhr

Während Teile Kärntens und Osttirols im Schnee versanken, wurden in Wolfsberg die Runden 4 bis der Bundesliga gespielt. Die beiden Vereine aus Vorarlberg, Hohenems und Jenbach konnten jeweils alle 4 Matches gewinnen und sind nun die beiden großen Favoriten auf den Meistertitel. Hohenems führt mit dem Punktemaximum von 14 Matchpunkten vor Jenbach (12 MP), die direkte Begegnung steht noch aus. Außenseiterchancen haben die Drittplatzierten, Wulkaprodersdorf (10 MP), die immerhin Jenbach geschlagen haben.

Am Tabellende stehen de facto 2 Absteiger schon fest. Tschaturanga (Wien) ist noch ohne Matchpunkt und Ansfelden (OÖ) hat auch erst einen Matchpunkt. Der dritte Absteiger ist noch offen, die schlechtesten Karten hat derzeit Absam (Tirol) mit 3 MP, aber auch Baden oder Wolfsberg sind noch gefährdet.

Für die 2. Bundesliga Mitte bedeutet dies, dass es mindestens 3 Absteiger gibt, im schlechtesten Fall sogar 4! Unsere Mannschaft muss also noch eine oder gar 2 Mannschaften überholen, wenn sie nicht absteigen will. Die nächsten Runden finden vom 21. bis 23. März in St. Veit/Glan statt, da spielen beide Bundesligen gemeinsam.

 
Straßenbahn gewinnt U-2100 Elo Wertung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hugo Teuschler   
Mittwoch, 22. Januar 2014 um 07:55 Uhr

Einen guten Einstand in das Schachjahr 2014 gab es für unseren Verein bei der Steirischen Schnellschachlandesmeisterschaft für 4-er Mannschaften. Diese wurde - kurzfristig angesetzt - am 18. und 19. Jänner in Graz ausgetragen. 10 Teams nahmen teil, dank den Bemühungen von Manfred Peisser brachte auch Straßenbahn eine Mannschaft zustande, die aus Johann Krebs, Hugo Teuschler, Manfred Peisser und Josef Kainz bestand.

Unsere Mannschaft war als Nummer 5 gesetzt und elostärkste Mannschaft unter 2100 Elo. Die Konkurrenten in dieser Kategorie waren Extraherb, Schachfreunde 2, Austria 2 und Gratkorn. Unsere Mannschaft konnte gegen all diese Mannschaften (ausgenommen Schachfreunde 2, gegen die wir nicht spielten) gewinnen und so verdient den Kategoriesieg erreichen.

Leider gelang gegen die 4 elostärksten Mannschaften, Austria 1, Schachfreunde 1, Styria und Feldbach/Kirchberg kein Sieg. Gegen letztere spielten wir nicht, gegen Austria und Styria verloren wir klar. Gegen Schachfreunde 1 war die Niederlage mit 1,5:2,5 aber knapp.

Den Titel holte sich knapp Austria 1 vor Schachfreunde 1, Styria und Feldbach/Kirchberg. Straßenbahn wurde Fünfter.

Kurios: Alle Mannschaften erreichten genau den Endrang, der ihnen gemäß Elodurchschnitt "gebührte"!

 
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