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Erste Heimniederlage in der Landesliga PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hugo Teuschler   
Samstag, 05. März 2016 um 22:59 Uhr

Wieder einmal verlor unsere Mannschaft mit dem knappest möglichen Ergebnis, diesmal erwischte es uns auch zu Hause. Nach hartem Kampf verloren wir gegen Feldbach-Kirchberg 3,5:4,5. Dabei hatte es ganz gut für unsere Mannschaft begonnen. Detter, Zivanovic und Raffalt (bei seinem Debüt in der Landesliga-Mannschaft) erreichen relativ rasch Remisen gegen Nuster, Wilfling und Jezt. Nach etwas mehr als 3 Stunden Spielzeit kann findet das gegnerische Spitzenbrett, Herwig Pilaj, bei einem stark gespielten Angriff in Gewinnstellung aber in Zeitnot nicht immer die besten Züge, Georg Mohr verteidigt sich geschickt und dreht sogar noch die Partie! Unser Jugendspieler, Lukas Weißensteiner, kämpft in einer spannenden, sehr komplexen Partie beherzt gegen die mehrere 100 Elo-Punkte "schwere" Schloffer und hat lange Zeit ein dynamisches Gleichgewicht. Schloffer macht aber immer wieder Druck und kann sich dann nach der Zeitkontrolle doch durchsetzen. Inzwischen hatte Hans Krebs auf Brett 2 ein Remisangebot abgelehnt (da stand Mohr noch schlecht), musste einige Züge später in ausgeglichener Stellung die Ablehnung seines Remisangebotes hinnehmen und wickelte in einem Endspiel mit einem unglücklichen Turmtausch in ein verlorenes Endspiel ab. Leider hatte auch der Verfasser dieser Zeilen keinen guten Tag und spielte gegen seine "Angstgegnerin" Reka Horvath leider auch wieder ein paar eher schlechte Züge. Diesmal ließ sich Horvath den Sieg auch in der Zeitnot nicht mehr nehmen und sicherte so den Matchsieg für Feldbach-Kirchberg. Da reichte der - wie schon so oft - wieder schön herausgespielte Sieg von Stefan Steiner gegen Almer aus Mannschaftssicht leider wieder nur zu einer knappen Niederlage.

An der Tabellenspitze gab es keine Veränderung, da auch die beiden anderen Co-Leader, Leoben (5,5:2,5 gegen Austria) und Fürstenfeld-Hartberg (5:3 gegen Leibnitz) ihre Matches gewannen. Diese beiden Teams liegen gemeinsam mit Feldbach-Kirchberg mit 12 Matchpunkten an der Spitze. Eventuell in den Titelkampf einmischen können sich noch die Schachfreunde Graz (5,5:2,5 gegen Pinggau), die einen Matchpunkt dahinter liegen und noch gegen Leoben und Fürstenfeld-Hartberg spielen. Relativ entspannt können Trofaiach und Leibnitz sein, denn beide haben 9 Matchpunkte und damit etwas Abstand zum Abstiegskampf, der beim 7. Austria Graz (7MP) beginnt. Unsere Mannschaft liegt mit 6 MP auf Rang 9, allerdings nur mehr punktegleich mit dem 10. Styria Graz. Knapp dahinter folgt Gamlitz mit 5 MP. Letzter ist ISR. Offen ist, wer mit ISR absteigen muss. 1 Klub muss sicher noch absteigen, es könnten aber auch noch 2 oder (worst case) 3 weitere Klubs absteigen müssen. Wenn man berücksichtigt, dass Styria in den letzten 3 Runden wohl auch auf bisher für den Einsatz in der Stadtliga geschonte Spieler zurückgreifen kann, wird das sehr eng werden. Eine Vorentscheidung gibt es am 2. April, da muss unsere Mammschaft in Gamlitz spielen.