Home Meisterschaft Landesliga Klarer Landesliga-Heimsieg gegen obersteirische Spielgemeinschaft ISR
Klarer Landesliga-Heimsieg gegen obersteirische Spielgemeinschaft ISR PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hugo Teuschler   
Sonntag, 08. November 2015 um 10:45 Uhr

Erfreulicherweise erwies sich das "Bauchweh" vor dem Heimspiel gegen ISR in der 4. Landesliga-Runde unbegründet. Zwar musste unsere Mannschaft gleich auf mehrere starke Stammspieler verzichten, doch die "Ersatzspieler" schlugen sich ausgezeichnet. Insbesondere die "Frauentaler"-Mannschaftskollegen erzeugten in ihren Partien viel Druck, sodass letztendlich alle "Frauentaler"-Spieler ihre Partien gewinnen konnten (Schnabel gegen Egger, Koller gegen Lux und Lipp gegen Lichtenegger). Da die Obersteirer auch ohne Jugendbrett angetreten waren, bedeutete das Remis von Detter gegen Gampersberger bereits den Mannschaftssieg, der durch einen glücklichen Sieg des Verfassers dieser Zeilen (per Zeitüberschreitung) noch ausgebaut wurde. Die Obersteirer kämpften allerdings sehr ambitioniert und kamen durch Siege von Benda und Suess auf den Spitzenbrettern gegen Krebs und Barbara Teuschler zu einer Ergebnisverbesserung. Insgesamt geht der 5,5:2,5 Sieg in dieser Höhe auch in Ordnung.

Mit diesem Sieg ist unsere Mannschaft auf den 4. Rang vorgestoßen (5 Matchpunkte). Neuer Tabellenführer ist Feldbach-Kirchberg (6 MP), das gegen eine stark ersatzgeschwächte Leibnitzer Truppe hoch mit 6:2 gewinnen konnte. Die beiden bisherigen Co-Leader, Fürstenfeld-Hartberg und Leoben trennten sich 4:4 und liegen mit ebenfalls je MP auf den Plätzen 2 und 3. Auch die starken Mannschaften von Gamlitz und Hartberg trennten sich 4:4, während die Schachfreunde im Grazer Derby Austria Graz mit 5:3 bezwingen konnten. Schon überraschend war der hohe 6:2-Sieg von Trofaiach-Niklasdorf gegen Styria, womit Styria bei einem Matchpunkt stehen bleibt. Allerdings sagt die Tabelle noch nicht viel aus, so liegt z.B. Pinggau mit 3 Matchpunkten derzeit auf Rang 10, hat aber bisher nur gegen ebenfalls sehr starke Mannschaften gespielt und mit der bisher praktizierten Aufstellung jedenfalls das Potenzial für die obere Tabellenhälfte. Aber in der Landesliga gilt die Regel, dass jeder jeden schlagen kann und Vorhersagen mit großer Unsicherheit verbunden sind.

Übrigens der "Frauentaler-Triumph" an diesem Spieltag wurde durch das Match in der 1. Klasse gegen Bärnbach mit einem überzeugenden 5:1 Sieg komplettiert. Die "Frauentaler" Spelec, Muhri und Ramler gewannen auch hier ihre Partien, unterstützt von den Straßenbahnern Fabian und Weber. Nur Mirko Dzambo musste sich geschlagen geben. Damit hat sich die Spielgemeinschaft auch in dieser Klasse ins Mittelfeld vorgeschoben.