Home Meisterschaft Bundesliga B Mitte Schwieriger Start in die Bundesliga-Saison
Schwieriger Start in die Bundesliga-Saison PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hugo Teuschler   
Samstag, 18. Oktober 2014 um 09:23 Uhr

Die ersten 3 Runden der 2. Bundesliga Mitte wurden vom 3. bis 5. Oktober in Aschach, Oberösterreich gespielt. Unsere Mannschaft verzichtete dabei völlig auf den Einsatz von Legionären und wusste daher, dass die "Trauben sehr hoch hängen werden". Letztlich blieb unserer Mannschaft auch ein Punktegewinn verwehrt, obwohl der Kampfgeist gepasst hat. Aber aufgrund des doch insgesamt beträchtlichen Elounterschiedes hätte es einfach auch eine ordentliche Portion Glück gebraucht, um einen Mannschaftspunkt zu erreichen. Gegen Maria Saal (mit Olympiateilnehmer IM Robert Kreisl auf Brett 4 !!) gab es eine klare 1,5 : 4,5 Niederlage, gegen Fürstenfeld/Hartberg und gegen Gleisdorf jeweils 2:4 Niederlagen. Gegen Fürstenfeld/Hartberg hätte es theoretisch auch ein 3:3 geben können, denn nicht alle Fürstenfelder waren pünktlich am Brett. Theoretisch gilt ja in der Bundesliga - die meiner Meinung nach völlig unsinnige "Null-Toleranz-Regel" - aber in diesem Fall und an diesem Wochenende auch noch in anderen Fällen wurde sie nicht angewandt. Straßenbahn hat nicht protestiert - wir wollen ja schachspielen und Fürstenfeld hat das Match auf den Brettern verdient gewonnen - aber es wird interessant zu beobachten sein, wie das künftig gehandhabt wird. Eine generelle Toleranzzeit von z.B. 30 Minuten wäre weit sinnvoller und würde auch an den Anfahrtstagen ausreichen und den Stress bei den Mannschaftsführern und Spielern mildern.

Zurück zum Schach: Der erfolgreichste Straßenbahner an diesem Wochenende war Josef Kainz, der gegen starke Gegnerschaft 1,5 Punkte aus 3 Partien und eine Eloperformance von 2200 erreichte. Aber auch die anderen Straßenbahner konnten Teilerfolge erzielen, als ein Beispiel hervorgehoben soll der Sieg von Ivan Pesorda gegen Tamas Horvath werden.

In der Bundesliga Mitte führen nach 3 Runden Maria Saal, Sauwald und Fürstenfeld/Hartberg mit dem Punktemaximum von 6 Punkten. Am Tabellenende liegen zur Zeit Straßenbahn und Styria Graz, die noch keinen Matchpunkt haben.