Home Meisterschaft Bundesliga B Mitte Verpatzter Start in die neue Bundesliga-Saison
Verpatzter Start in die neue Bundesliga-Saison PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hugo Teuschler   
Dienstag, 23. Oktober 2012 um 17:49 Uhr

Vermutlich den schlechtesten Start aller Zeiten hatte unsere Bundesliga-Mannschaft in dieser neuen Saison. Bereits bei der Auslosung war klar, dass dieses Wochenende sehr schwer werden würde, da neben dem Titelfavoriten Wolfsberg, auch die beiden Teams von Maria Saal und Fürstenfeld warteten, die in diesen ersten Runden auch noch mit ihren Spielern der 1. Bundesliga antreten durften. Dazu kam, dass wir selbst mit vielen kurz vorher akut werdenden Personalausfällen (z.B. Mohr, Krebs) kämpfen mussten. Dennoch hatten wir es geschafft alle 6 Bretter zu besetzen, 3 davon sogar mit Legionären (Robert Rabieg, Mihai Grünberg und Darko Supancic).

In der 1. Runde entwickelte sich ein knapper Kampf gegen die starke Mannschaft von Maria Saal. Leider musste der Autor dieser Zeilen auch selbst auf Brett 6 spielen, da Ivan Pesorda aus beruflichen Gründen erst ab Samstag spielen konnte. Diese Schwächung erwies aks zu groß, die Partie auf Brett ging gegen den jungen Lienzer Robert Rieger klar verloren. Da wir auf den anderen Brettern nie zu einer Gewinnchance kamen, halfen auch hart verteidigten Remisen von Robert Rabiega (gegen Tratar) und Barbara Schink (gegen unseren LL-Gastspieler Johann Ertl) letzlich nichts, der Kampf ging 2,5:3,5 verloren.

Am Samstag war gegen Wolfsberg (am Freitag nur mit Glück und Mühe 3,5:2,5 Sieger gegen eine Styria, bei der Walter Wittmann am Spitzenbrett(!) Ex-Europameister Kozul schlug) wie erwartet nichts zu bestellen. Auf den ersten 4 Brettern gab es 4 Niederlagen, wobei Grünberg und Supancic gegen ihre stärkeren Gegner eigentlich Remisstellungen gehabt hatten. Auf Brett 5 remisierte Stefan Steiner sicher gegen Waldmann und auf Brett 6 gewann Barbara Schink klar gegen Töfferl. Endstand 4,5:1,5 für Wolfsberg.

Am Sonntag wartete Fürstenfeld. Es wurde ein sehr langer und harter Kampf, so waren nach 4 Stunden immer noch alle Partien im Gange. Nach dem 40. Zug wendete sich aber das Blatt klar zugunsten von Fürstenfeld. In einer sehr interessanten Partie konnte IM Pötz Robert Rabiega bezwingen. Da auch Kuba gegen Grünberg und Schwarhofer gegen Pesorda zu Siegen kamen, reichte das Remis von Radnetter gegen Supancic bereits zum Gewinn gegen unsere Mannschaft. Da spielte es auch keine Rolle mehr, dass der Berichtsverfasser auf Brett 6 zu einem überaus glücklichen Sieg gegen Hatzl, aufgrund eines katastrophalen einzügigen Einstellers von Hatzl in für ihn komplett gewonnener Stellung, kam. Auch die wiederum starke Leistung von Stefan Steiner (Remis gegen einen 2380er Ungarn) bllieb letztlich unbelohnt. Endergebnis 4:2 für Fürstenfeld.

Mit dieser Nullnummer liegt unsere Mannschaft auf dem vorletzen Platz. Sie wird sich sehr steigern müssen, wenn sie nicht absteigen will! Zufrieden mit ihrer Leistung dürfen aus Sicht von Straßenbahn nur Stefan Steiner mit 3 Schwarz-Remisen gegen starke Gegner und Barbara Schink, die nach babybedingter mehrmonatiger Turnierabsenz 1,5 Punkte aus 2 Partien holte.