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Straßenbahn in 2. Bundesliga Mitte erfolgreich PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hugo Teuschler   
Montag, 05. Dezember 2011 um 10:04 Uhr

Sehr gut schlug sich unsere Mannschaft beim Aufeinandertreffen der steirischen Vereine in der 2. Bundesliga Mitte in Graz. Von Freitag 2. bis Sonntag 4. Dezember kämpften Austria, Styria, Fürstenfeld und Straßenbahn um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Am Freitag spielte unsere Mannschaft ersatzgeschwächt - ohne Legionäre - gegen Austria und erlitt die befürchtete 1:5 Schlappe. Beachtliche Teilerfolge gelangen immerhin Johann Krebs (auf Brett 1) und Stefan Steiner, die mit den schwarzen Steinen gegen Sakelsek und Karner remisieren konnten.

Am Samstag spielte erstmals GM Robert Rabiega für unseren Verein, außerdem verstärkte Darko Supancic in gewohnter Weise unser Team. Gegen Styria (am Vortag den Fürstenfeldern knapp unterlegen) erwies sich aber Stefan Steiner als Matchwinner, da er in sehenswerter Weise Walter Wittmann bezwingen konnte. Leider unterlief Rabiega in Gewinnstellung ein Mißgeschick, wodurch er seine Partie nur remisierte. Ebenfalls Remisen erzielten Supancic gegen Eva Moser und Pesorda gegen Danner. Damit lag es an unseren Brettern 5 und 6, Barbara Schink und Peter Detter, den Matchsieg "heimzubringen". Beide mussten aber Turmendspiele mit einem Minusbauern spielen - und beide hielten dem Druck stand und remisierten ihre Partien und sicherten den knappen 3,5:2,5 Sieg.

Am Sonntag trafen wir auf Fürstenfeld, die sowohl gegen Austria wie auch Styria gewonnen hatten, obwohl sie ohne Ausländer angetreten waren. Das Match begann aus unserer Sicht sehr gut, denn Barbara Schink spielte gegen Stefan Hatzl eine sehr gute Angriffspartie, die auch rasch zum ganzen Punkt führte. Ebenfalls ausgezeichnet spielte Ivan Pesorda gegen Radnetter, auch er konnte relativ bald gewinnen. Auf Brett 1 zwang Robert Rabiega seinen Gegner Pötz zwar dazu, einige "einzige Züge" zu finden. Da Pötz dies aber gelang, reichte es "nur" zu einem Remis. Da Stefan Steiner gegen Rabel und Hugo Teuschler gegen Johannes Hatzl verloren hatten, lag es an Darko Supancic, ob wir einen weiteren Matchpunkt erzielen würden. Supancic geriet mit Scharz zwar optisch gegen Kuba unter Druck, hielt diesem aber stand und remisierte die Partie. Damit war das 3:3 Remis perfekt.

Unsere Mannschaft istt nun mit 7 Matchpunkten auf Rang 5 beste steirische Mannschaft, punktegleich mit dem 4. St. Valentin. An der Tabellenspitze duellieren sich Wolfsberg und Ansfelden um den Titel (beide je 10 MP), die direkte Begegnung steht noch aus. Am Tabellenende liegt St. Veit mit 1 MP (4 knappe 2,5:3,5 Niederlagen!). Unmittelbar davor rangieren Styria, Austria und Klagenfurt mit je 4 MP, Maria Saal hat 5 MP. Aufgrund der Dichte des Feldes sind Prognosen über den Abstieg immer noch sehr unsicher. Unsere Mannschaft sollte nur mehr am Rande damit zu tun haben, wenngleich noch der eine oder andere Matchpunkt geholt werden muss.