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Knappe Heimniderlage gegen Styria PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hugo Teuschler   
Sonntag, 27. November 2016 um 13:06 Uhr

In der 5. Runde der Landesliga 2016/17 erwischte es unsere Mannschaft erstmals, denn gegen "Angstgegner" Styria Graz gab es eine knappe 3,5:4,5 Heimniederlage. Dabei hatte es für unsere Mannschaft gut begonnen, denn Styria musste auf ihren Jugendspieler verzichten. Nach ca. 2 Stunden Spielzeit sah es auch auf den Brettern insgesamt gut für unser Team aus, auf einigen Brettern gab es Mehrbauern für unsere Spieler und die Partie Detter-Legenstein war schon Remis gegeben worden. Allerdings geriet dann die schwarze Dame von Hans Krebs ziemlich auf Abwege und fiel kurz darauf der Meute der weißen Figuren seines Gegners, IM Krumpacnik, zum Opfer, was auch den Ausgleich für die Styria bedeutete. Auf den übrigen Brettern wurde heftig gekämpft, die Stellungen wurden unübersichtlicher. In der Zeitnotphase kippten dann leider einige Partien zu unseren Ungunsten. Barbara Teuschler hatte z.B in der Eröffnung 2 Bauern gewonnen, aber doch Entwicklungsrückstand und einen unrochierten König. Diese schwierige Stellung erforderte viel Zeit, die ihr dann in den Schlussphase fehlte. Mit einem Läuferopfer auf h2 hatte sie eigentlich schon eine bessere Stellung erreicht und auch den Angriff gut abgewehrt, dann aber den Läufer ein falsches Feld zurückgezogen und ihrem Gegner, Rohler, eine schöne Gewinnkombination ermöglicht. In der Zeitnotphase spielte auch Stefan Cigan am Spitzenbrett in ungefähr ausgeglichener Stellung eine vermeintliche Gewinnkombination, die aber ein Loch aufwies, das Gegner IM Pötz zu seinem Sieg nützte. Plötzlich war unsere Mannschaft mit 2 Partien im Rückstand, hätte also aus den 3 laufenden Partien noch 2,5 Punkte zu einem Mannschaftsremis gebraucht. Josef Schnabel hatte mit Schwarz bereits im Mittelspiel gegen Schriebl Ausgleich erzielt, mehr ließ sein Gegner aber nicht zu und so war das Remis auch nach 4 Stunden Spielzeit ein logisches und gerechtes Ergebnis. Währenddessen hatte Ivan Zivanovic seinen Bauern, den er Matosec in der Eröffnung weggenommen hatte, bis ins Endspiel gebracht. Allerdings war das Turmendspiel mit einem Randbauern nicht wirklich einfach zu gewinnen. Doch Ivan setzte Matosec unter Druck und holte mit geduldigem und präzisem Spiel den ganzen Punkt. Nun hing es von der Partie Stefan Steiner gegen Till Schreiner ab. Stefan hatte im Mittelspiel nach geduldigem Manövrieren eine schöne Kombination gespielt, die ihm einen Turm für Springer und Bauern brachte. Leider war auch Stefan in Zeitnot und so verpasste er kurz vor der Zeitkontrolle die Gelegenheit zum Ausbau seines Vorteils. Sein Gegner verteidigte sich in Folge geschickt und konnte schlieeßlich in einem Endspiel Springer gegen Turm eine Festung mit einem Zentralspringer auf d4 errichten, die nicht zu knacken war, sodass die Partie remis endete.

Dennoch kann unsere Mannschaft die Herbstsaison positiv bilanzieren, mit 6 Punkten aus 5 Runden liegt die Spg. Frauental-Straßenbahn auf Rang 5 in der Landesliga, nur einen Punkt hinter Tabellenführer Pinggau-Friedberg. Das Feld ist aber dicht zusammengedrängt, sodass in den verbleibenden 6 Runden noch alles passieren kann.

 

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Meisterschaftssaison 2016/17

Die Spielgemeinschaft Frauental-Straßenbahn Graz wird in der Meisterschaft 2016/17 in 4 Ligen (Landesliga, Liga Süd, 1. Klasse Südwest, 2. Klasse Südwest) tätig sein! Die Heimspiele finden im Sorgerhof in Frauental statt.